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Unser Alltag wird alltäglicher

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe HandelspartnerInnen,

nun ist auch eins gewiss: Unsere Landesgrenzen öffnen sich schön langsam. Ab 15. Juni gibt es wieder einen „grenzenlosen“ Güter- und Personenverkehr zwischen Österreich und Deutschland (vermutlich auch in der Schweiz). Alle anderen Länder werden - in Abhängigkeit ihrer Bemühungen im Kampf gegen das Corona-Virus – folgen. Das ist ein pragmatischer Zugang, den wir alle brauchen. Denn das Europa, welches wir seit vielen Jahren schätzen und gern haben, müssen wir wieder so schnell wie möglich zurückbekommen: Dies gilt für den Reiseverkehr, die wirtschaftlichen Verbindungen und Abhängigkeiten untereinander bis zur gemeinsamen Währung, die wir mittlerweile als selbstverständlich ansehen und glücklicherweise auch in dieser Krisenzeit nie in Frage gestellt wird.

Die österreichische Bundesregierung hat im März und April in der „Corona-Krisen Bewältigung“ vieles richtig gemacht. Dies muss man anerkennend aussprechen.
Ein starker Sozialstaat in einer gefestigten Demokratie wie Österreich ist eine wertvolle Basis. Die gesunde und schützende Infrastruktur sowie geltende gesetzliche Rahmenbedingungen lernen wir in Zeiten wie diesen noch mehr zu schätzen. Gleichzeitig müssen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass ein Staat wie Österreich bei Problemen und Krisen helfen kann, wir aber keineswegs von einer Vollkasko-Mentalität für alle und jeden ausgehen dürfen. Hier ist anfänglich, so meine ich, eine zu hohe Erwartungshaltung in der Kommunikation ausgelöst worden, die nun vielerorts berechtigterweise von den Betroffenen eingefordert wird. Diese wird aber mit Sicherheit nicht haltbar sein. Das ist vielen von uns klar und Ihre Initiativen und aktive Vorgehensweise bestätigen den richtigen Zugang.

Für viele Unternehmen - vom Autozulieferer bis zur Eventagentur, vom örtlichen Wirten bis zum Hochzeitsfotografen – können wir nur hoffen, dass sie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aus dieser Krise gut lösen können. Denn die Wirtschaft ist ein „komplexes Geflecht“ und wir alle sind miteinander verbunden. In der vergangenen Woche war ich von der WKO, repräsentiert durch Harald Mahrer und Karlheinz Kopf, mit ca. 15 Repräsentanten der Wirtschaft (Modehandel, Autohandel, Elektrohandel, Sporthandel, etc.) dazu eingeladen, in einer Videokonferenz über die Lage und Bedürfnisse der Wirtschaft zu sprechen. Dazu konnte ich die wesentlichsten Punkte für unsere Branche einbringen. Inwieweit und in welchem Umfang diese gehört wurden, werden wir sehen. Jedenfalls konnte ich ein paar wichtige Schlussfolgerungen mitnehmen. Die wesentlichsten auf den Punkt gebracht:

  1. Die WKO bemüht sich um ein entsprechendes Gehör in der Bundesregierung, um die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Dringlichkeiten adressieren zu können. Dies gelingt von Woche zu Woche besser. Impliziert, dass man bis vor kurzer Zeit sich mit wirtschaftlichen Fragestellungen noch zu wenig auseinandergesetzt hat.
  2. Die finanziellen Hilfen und Unterstützungen sind bei den Betrieben noch viel zu wenig angekommen. Dies ist durchwegs von allen Branchenvertretern kritisiert worden.
  3. Die Wirtschaft braucht Zuversicht in allen Belangen. Daher sollte nach der „eindringlichen Warn- und Alarmrethorik“ nun bei der öffentlichen Kommunikation der Bundesregierung Sicherheit, Planbarkeit und Optimismus im Vordergrund stehen.
  4. … und last but not least, nach dieser Diskussion und auch in der Gewissheit, dass wir wahrscheinlich nicht alle Verluste der letzten Woche aufholen werden können: Wir sind in einer guten und bevorzugten Branche. Wir haben die besten Aussichten auf Erfolg für die kommenden Monate!


Den Beweis für unser positives Umfeld möchten wir gleich mitliefern: Nachdem alle Mitgliedsbetriebe seit einigen Tagen uneingeschränkt (und unter Wahrung aller Sicherheitsbelange) wieder geöffnet haben und somit voll tätig sind, haben wir uns umgehört. Die „negativste Botschaft“ war, „Noch wenige Kundenkontakte und verhaltene Kundengespräche, aber es wird schon!“ bis zu „Ich bin weit über dem Vorjahresumsatz, mit der Montage bis Oktober voll und weiß momentan nicht, wie ich alles mit meinem Qualitätsanspruch vernünftig ausliefern soll!“

Besser geht’s nicht, oder?! Ich weiß schon, auch als leicht kritischer Kaufmann hat man im Hinterkopf, es kann nicht immer so weiter gehen, die Kunden werden im Herbst ausbleiben, die öffentliche Hand wird weniger Aufträge vergeben usw.
Ja, es kann möglicherweise so sein, aber sind wir froh wie es derzeit läuft. Wir arbeiten in einer wunderschönen Branche, verschönern die Lebensräume unserer Kunden und/oder sorgen für funktionale Lösungen im Objektbereich. Nehmen wir das Positive vorbehaltslos an! ;o)

Annehmen sollten wir, soweit möglich, auch den bereits Anfang April angekündigten Fixkostenzuschuss des CORONA-Hilfsfonds. Wir hätten dazu bereits ein Webinar unseres Steuerberaters Binder, Grossek & Partner vor einigen Wochen angekündigt, aber allein die erforderlichen Gesetze und Verordnungen sind erst letzte Woche veröffentlicht worden. Daher dürfen wir alle Interessierten nun informieren, dass nächste Woche am 19. Mai (von 16.00 bis 17.00 Uhr) dieses Webinar stattfinden wird. Melden Sie sich bitte an! Alle Details dazu im Extranet oder bei Nina Petritsch und Katharina Singer.

Liebe HandelspartnerInnen, wir als SERVICE&MORE haben die vergangenen Wochen auch genutzt, um unser Corporate Design inklusive Logo ein wenig der Zeit anzupassen. Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen?! Wir finden es gelungen. Nun kann man über Optik und Gefälligkeit immer geteilter Meinung sein. Was wir nicht in Frage stellen wollen, ist unsere Claim/Spruch: GEMEINSAM ERFOLGREICH! Denn Ihr Erfolg ist uns wichtig. Für das leben und brennen wir tagtäglich. Wir spüren es, hoffentlich Sie auch ….


Mit erfolgsversprechenden Grüßen,


Christian Wimmer & das gesamte SERVICE&MORE Team